23.04.2020

Wohnen in Zeiten von Corona

Die Corona-Krise beeinflusst auch die Wohnbedürfnisse der Österreicherinnen und Österreicher. In kleinen Immobilien fehlt es an Platz für Homeoffice und Workout, Städter überlegen vermehrt aufs Land zu ziehen, und drei Viertel wünscht sich eine Fortsetzung der Homeoffice-Tätigkeit auch nach der Krise. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Raiffeisen Immobilien, Österreichs größter Verbundmakler-Organisation.



Getreu dem Unternehmensmotto „Ganz bei Ihnen“ hat Raiffeisen Immobilien, die Immobilienmakler-Organisation der Raiffeisen Bankengruppe, in einer repräsentativen Befragung die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wohnsituation der Österreicherinnen und Österreicher erhoben. (Computer Assisted Web Interviews, durchgeführt vom Österreichischen Gallup Institut im April 2020, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung von 20 bis 65 Jahren, n = 1000). Auch während der Corona-Krise zeigt sich laut Umfrage die Mehrheit der heimischen Bevölkerung mit der Größe ihres Wohnraumes zufrieden. Nur 8% sind demnach unzufriedener als vor der Krise. Deutlich auf die Wohnzufriedenheit drückt die Krise jedoch bei Bewohnern kleiner Einheiten mit bis zu 60 m2 Wohnfläche: Hier ist jeder Fünfte unzufriedener als vor der Pandemie. Die Unzufriedenen klagen vor allem über zu wenig Platz (33%) und geben an dass ihnen häufig „die Decke auf den Kopf fällt“ (34%). Wenig verwunderlich daher dass sich von dieser Bevölkerungsgruppe rund ein Drittel eine neue Immobilie wünscht.



In der Krise lebt es sich besser am Land

Mehr Platz, ein Garten zum Entspannen und die Natur vor der Haustüre: Drei Viertel der Österreicher sind der Meinung dass es während der Krise besser ist, in einem ländlichen Gebiet zu leben. Diese Bewertung verläuft analog zur Größe des eigenen Wohnortes. So sind in Orten bis zu 5000 Einwohnern 93% von den Vorteilen der ländlichen Region überzeugt, in der Großstadt Wien nur 55% - aber immer noch eine Mehrheit. 33% jener Städter, die das Landleben in der Krise für vorteilhafter halten, überlegen folglich aufs Land zu ziehen, 9% haben bereits ganz konkrete Pläne dafür. „Wien und unsere Landeshauptstädte haben alle ihre besonderen Wohnqualitäten, aber der Sehnsuchtsort der Österreicherinnen und Österreicher ist eindeutig das Glücksdorf.“ resümiert Mag. Nikolaus Lallitsch, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien Steiermark und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich. Für Übersiedelungswilligen aus Stadt und Land hat Raiffeisen Immobilien auch in Zeiten von Corona den geeigneten Service: Mittels 360-Grad-Online-Besichtigungen lassen sich Immobilien sicher und bequem von zu Hause aus erkunden. Auf Wunsch führen die Raiffeisen Makler die Interessenten dabei auch telefonisch durch die Online-Tour. Rund 260 solcher Online-Touren sind aktuell auf www.raiffeisen-immobilien.at verfügbar. „Damit erhält man einen realistischen ersten Eindruck der Immobilie, kann Fragen stellen und bei Gefallen auch gleich einen Termin für eine Besichtigung vor Ort vereinbaren.“, fasst Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich die Vorteile zusammen. Seit 14. April führt Raiffeisen Immobilien auch wieder persönliche Besichtigungen in leerstehenden Objekten durch.



Drei Viertel wünschen sich auch in Zukunft Homeoffice

Laut Umfrage arbeiten derzeit 45% der berufstätigen Österreicherinnen und Österreicher aufgrund der Krise im Homeoffice. 28% hatten Schwierigkeiten für diese Tätigkeit zu Hause Platz zu schaffen. In kleineren Immobilien bis 60 m2 Wohnfläche gab es erwartungsgemäß häufiger Platzprobleme (42%). Dennoch: Fast drei Viertel (74%) derer, die im Homeoffice arbeiten wünscht sich das auch für die Zeit nach Corona. Nikolaus Lallitsch: „Sollte dieser Wunsch von den Arbeitgebern aufgegriffen werden, könnte dies mittel- bis langfristig zu einer Verkleinerung von Büro-Immobilien sowie neuen Anforderungen im Wohnbau führen. Flexiblere Grundrisse werden dann noch gefragter sein.“

01.04.2020

Immobilienmarkt Österreich: Abstand halten, Ruhe bewahren

Raiffeisen Immobilien, Österreichs größte Verbundmakler-Organisation, rechnet trotzt Corona-Shutdown mit einer weiterhin stabilen Entwicklung des heimischen Immobilienmarktes.



Die Investitionsbereitschaft in Immobilien scheint ungebrochen und wird von der Niedrigzinspolitik der Notenbanken auch in Zukunft unterstützt werden. Mag. Nikolaus Lallitsch, Geschäftsführer Raiffeisen Immobilien Steiermark und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Im Augenblick ist auch für uns Abstand halten das Wichtigste. Es geht einzig darum, dass möglichst wenige Österreicherinnen und Österreicher diesem heimtückischen Virus zum Opfer fallen, dem ist alles unterzuordnen. Den besorgten Menschen die vermehrt bei uns anfragen, können wir aber versichern: Immobilien haben sich in der Vergangenheit sehr oft als harte und verlässliche Krisenwährung erwiesen. Und wir können davon ausgehen, dass es auch diesmal so ist.“



Keine Preisrückgänge bei Wohnimmobilien im Kauf-Segment

Da Wohnen ein Grundbedürfnis ist rechnet Raiffeisen Immobilien bei Wohnimmobilien nicht mit Preisrückgängen. „Die Ungewissheit über die Dauer der Einschränkungen macht eine Prognose schwierig. Dennoch hoffen wir bei Kauf-Objekten auf eine rasche Erholung des Marktes.“ erläutert Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Geschäftsführer Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich. In bestimmten Segmenten wie z.B. Kleinwohnungen ist trotz Krise weiterhin mit Preissteigerungen zu rechnen. Hier machen sich die Vorzüge von Immobilieninvestments bemerkbar: Sicherheit und Wertbeständigkeit. Im Mietbereich könnte es jedoch - abhängig von Dauer und Schwere der Rezession - infolge sinkender Nachfrage zu Preisanpassungen kommen.



Vermehrte Nachfrage nach Grünland

Aktuell läuft der heimische Immobilienmarkt infolge des Shutdown auf Sparflamme – mit zwei Ausnahmen: Viele Interessenten nützen die zur Verfügung stehende Zeit zu Hause um Immobilien Online zu besichtigen. Raiffeisen Immobilien etwa bietet dafür aktuell über 190 Objekte mit 360° Touren auf www.raiffeisen-immobilien.at an. Und Grundstücke sowie land- und forstwirtschaftlich Immobilien werden vermehrt nachgefragt – ein klarer Indikator für ein verstärktes Investment in Sachwerte. Sorgen bereitet den Raiffeisen Maklern der Gewerbeimmobilienmarkt. Hier prognostiziert man in allen Bundesländern Einbrüche: Viele Unternehmen werden im Zuge der Corona-Krise den Sparstift ansetzen und mit effizienteren Raumressourcen auskommen müssen.

24.03.2020

Raiffeisen Immobilien Magazin Frühjahr/Sommer 2020

Die 6. Ausgabe des Raiffeisen Immobilien Magazins ist erschienen!

Die Top-Themen dieser Auflage sind nachhaltiges Wohnen, die Expertise der Immobilienmakler von Raiffeisen hinsichtlich Preisentwicklungen und Verkaufsstrategien sowie ein Resümee zum ersten Ausbildungsjahr in der Raiffeisen Immobilien Akademie.



Hier können Sie online durch unser Magazin blättern:





Gerne senden wir Ihnen die Printversion des Magazins auch per Post zu. Schicken Sie dazu bitte eine Mail mit Ihrer Postadresse an office@raiffeisenimmobilien.at

24.03.2020

Wieder Rekordergebniss für Raiffeisen Immobilien

Honorarumsatz legt neuerlich auf 34 Mio Euro zu – über 770 Mio Euro Transaktionsvolumen – 91 Standorte in ganz Österreich



Im vierten Jahr ihres Bestehens konnte die Raiffeisen Immobilien Österreich Gruppe (RIÖ) die Rekordergebnisse der Vorjahre neuerlich übertreffen. Die seit März 2016 unter der Dachmarke „Raiffeisen Immobilien“ vereinten Immobilienmakler-Unternehmen der Raiffeisenlandesbanken steigerten den Honorarumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 um sechs Prozent von 32 auf 34 Mio Euro. Die 164 Raiffeisen ImmobilienmaklerInnen und BewerterInnen wickelten rund 7.700 Immobiliengeschäfte mit einem Volumen von in Summe 774 Mio Euro ab (plus zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr).



"Ausschlaggebend für dieses Umsatzplus sind neben der guten Immobilienkonjunktur vor allem die starke regionale Verankerung und Kompetenz unserer Mitarbeiter.“, erklären die Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich, Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Geschäftsführer Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland und Mag. Nikolaus Lallitsch, Geschäftsführer Raiffeisen Immobilien Steiermark. Auch der rege Austausch zwischen Raiffeisenbanken und Raiffeisen Immobilien wirkt sich positiv aus. So entstehen z.B. österreichweit immer mehr Raiffeisen Wohntraumcenter, in denen beide Sparten eng zusammenarbeiten. Kunden wird damit ein Komplettservice vom Immobilienkauf oder- verkauf über Förderungsberatung bis hin zu Finanzierungen geboten.



Kompetente Mitarbeiter als Erfolgsfaktor

Raiffeisen Immobilien verfügt über ein flächendeckendes Netz von 91 Standorten in allen Bundesländern, das im Vorjahr in Salzburg, Kärnten und Niederösterreich um neue Niederlassungen erweitert wurde. Leicht gestiegen ist auch die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, nämlich von in Summe 270 auf aktuell 276. Um die Mitarbeiter fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen und die Servicequalität in ganz Österreich gleichermaßen hoch zu halten setzt Raiffeisen Immobilien auf eine eigene, österreichweite Aus- und Weiterbildungsschiene: In der „Raiffeisen Immobilien Akademie“ durchlaufen alle Mitarbeiter österreichweit einheitliche Trainings. Das dreijährige Aus- und Weiterbildungsangebot wendet sich an Neueinsteiger ebenso wie an langjährige Mitarbeiter und reicht von Immobilienrecht und Liegenschaftsbewertung über Akquise-Know-how bis hin zu Verkaufstrainings, Persönlichkeitsbildung oder Management-Coachings. 2019 besuchten die RIÖ MitarbeiterInnen im Rahmen der Raiffeisen Immobilien Akademie 68 Seminare, abgehalten von 36 TrainerInnen. Nikolaus Lallitsch: „Dieses Zwischenergebnis zeigt die Konsequenz, mit der Raiffeisen Immobilien Österreich daran arbeitet die Kompetenzführerschaft in der Branche zu halten und weiter auszubauen.“

19.03.2020

Immobilien jetzt online besichtigen

Die Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus erschweren auch die Immobiliensuche. Wer das Haus nicht verlassen darf kann auch keine neue Wohnung oder ein neues Haus besichtigen. Was aber tun wenn man dringend eine neues Zuhause sucht und keine Zeit verlieren möchte? Die Raiffeisen Immobilien Gruppe, Österreichs größte Verbundmakler-Organisation, bietet ab sofort ein neues Service als Antwort auf die Corona-Krise: Wie schon bisher können Interessenten ausgewählte Immobilien auf www.raiffeisen-immobilien.at mittels 360° Touren online besichtigen. Neu ist die Möglichkeit, sich auf Wunsch von einem Raiffeisen Makler telefonisch durch die Online-Tour führen zu lassen. Die Makler beantworten dabei sämtliche Fragen zum Objekt, ganz wie bei einer „echten“ Besichtigung.



Aktuell können auf www.raiffeisen-immobilien.at bereits mehr als 140 Immobilien online besichtigt werden. Sie sind in der Trefferliste am runden 360°-Symbol erkenntlich. In den nächsten Tagen wird der Service noch weiter ausgebaut. Geführte Online-Touren können telefonisch direkt mit dem zuständigen Makler vereinbart werden. Die Kontaktdaten findet man beim jeweiligen Wunsch-Objekt.



Hier gehts zu den Objekten: www.raiffeisen-immobilien.at/immobilien/